Pro Bahn Vorarlberg
 
 
 
 
 
 
Vereinsexkursion nach Serbien und Bosnien-Herzegowina vom 19. bis 21. Oktober 2012

Der Verein organisierte für Ende Oktober 2012 eine Exkursion nach Serbien und Bosnien-Herzegowina. Neben vielfältigen Programmpunkten wurde auch eine Fahrt mit dem Sonderwagen des ehemaligen Präsidentenzuges angeboten.

 

Alle Informationen zur Exkursion finden Sie hier.

Bilder der Exkursion finden Sie hier.

 
Bahnhoffeste in Bregenz und Innsbruck
Pro Bahn Vorarlberg war bei beiden Bahnhoffesten in Bregenz und Innsbruck mit dem eigenen Postwagen, in Bregenz auch mit dem Triebwagen ET 10.104 vor Ort. Bilder von beiden Veranstaltungen in der Fotogalerie.
 
Vereinsausflug nach Seefeld in Tirol am 9. Oktober 2011

Gemeinsam mit dem Verein "Historische Elektrolokomotiven Bludenz" haben wir eine Sonderfahrt von Bludenz nach Seefeld in Tirol und zurück veranstaltet. Es waren rund 100 Fahrgäste mit an Bord, einige genossen die Fahrt, andere ließen den Ausflug bei der Rückfahrt gemütlich im mitgeführten Barwagen ausklingen.

Ein Bild aus Seefeld finden Sie hier.

 
Mobilitätstag am Bahnhof Lustenau

Am Sonntag, 10. April 2011 fand am Bahnhof Lustenau ein Mobilitätstag statt.

Unser Verein war sowohl mit dem Triebwagen ET 10.104 (4142 104) als auch mit unserem Postwagen vertreten.

Ein Taurus sowie ein Talent der ÖBB standen für Führerstandsbesichtigungen zur Verfügung.

Medienbericht hier.

Bilder hier.

 
Tag der offenen Tür am Bahnhof Lochau-Hörbranz

Am 18. September 2010 fand anlässlich der Vorarlberger Mobilitätswoche ein Tag der offenen Tür am Bahnhof Lochau statt. Der Tag war ein voller Erfolg.

Die Berichterstattung inklusive Fotos gibt es hier.

Bilder hier.

Restaurierung und Sonderfahrten ET 10.104 (4142 104)

Der Verein hält den Triebwagen der Montafonerbahn, ET 10.104, in betriebsfähigem Zustand. ET 10.103 dient dazu als Ersatzteilspender.

In aufwändiger Arbeit wurde der Triebwagen zuerst restauriert, um damit Sonderfahrten veranstalten zu können. Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Mail an uns.

Einige Bilder der Restaurierung sind hier zu sehen.

 
Fahrt nach Zell am See

Mit viel Arbeit war es uns möglich, den ET 10.104 (4142 104) wieder auf Vordermann zu bringen und fahrtüchtig zu machen. Die erste Ausfahrt sollte am 19. Juni nach Zell am See erfolgen. In Folge zu geringer Teilnehmerzahl konnte diese Fahrt jedoch leider nicht stattfinden. Wir fuhren daher mit Planzügen nach Zell am See.

Die Exkursion war ein großer Erfolg. Herr Mackinger und Herr Stramitzer erklärten viele interessante Fakten und standen für Fragen zur Verfügung. Dafür an dieser Stelle noch einmal vielen Dank!

Bilder gibt es hier.

 

Unsere Stellungnahme zum Railjet

Grundsätzlich begrüßt unser Verein „Pro Bahn Vorarlberg“ Investitionen im schienengebundenen Personenverkehr sowohl in Nah- als auch im Fernverkehr. Eine weitere Qualitätssteigerung in den ÖBB-Zügen wäre grundsätzlich wünschenswert. Allerdings müssten Verbesserungen auch in der Realität Platz greifen und nicht nur durch gut gestaltete Werbespots vorgegaukelt werden.

Nach Meinung von „Pro Bahn Vorarlberg“ nach stellt der von der ÖBB PV AG so hochgejubelte „Railjet“ einen eklatanten Komfortverlust im Vergleich zu den bisherigen Fernzügen der ÖBB dar. Ein Zug ohne Speisewagen für eine achtstündige Fahrt von Wien nach Zürich ist letztklassig. Das im Railjet bestehende Bistro kann kein Ersatz für einen Speisewagen sein, der ja auch von den Fahrgästen aus der Schweiz sehr geschätzt wird. Die bisherigen Reaktionen der Fahrgäste dazu sind auch eindeutig negativ! Leider sind die Bediensteten des Bistros oft der „Prellbock“ für die unzufriedenen Reisenden. In diesem Bistro finden maximal sechs Reisende einen Sitzplatz vor, Kleiderhaken oder Hutablagen fehlen in diesem Bereich völlig.

 

In der 2. Klasse (jetzt „Economy“) gibt es keine Wahlmöglichkeit zwischen Abteil- und Großraumwagen, diese Wahl gibt es allerdings auch in der „First“ nicht mehr. Der ganze Großraumbereich der Economy-Class könnte man auf neudeutsch auch als „High-density-class“ bezeichnen. Hier wird nur versucht, möglichst viele Fahrgäste auf möglichst geringem Platz unterzubringen. Die Fenstereinteilung passt nicht zu den Sitzplätzen, in der 1. Klasse gibt es sogar einen Einzelplatz, der nur den Blick auf eine Wand ermöglicht. Auch die über die Fenster laufenden Aufschriften „Railjet“ behindern den Blick nach draußen. Wie in einem derartigen Ambiente bei einer bis zu acht Stunden dauernden Fahrt beim Fahrgast ein angenehmes Reisegefühl aufkommen soll, ist für uns nicht nachvollziehbar.

 

Es gibt – durch den Verzicht auf Abteilwagen – auch keine gesonderten Abteile für Eltern mit Kleinkindern mehr. Auch der Bereich der „Premium“ kann mit den bisher angebotenen „Business-Abteilen“ nicht mithalten. Man mag über die neuen „Zahnarzt-Behandlungsstühle“ durchaus geteilter Meinung sein, aber nachdem nicht einmal in diesem Bereich wirkliche Abteile existieren, sind auch geschäftliche Telefonate (in der Premium-Class wohl nicht ganz abwegig) nicht mehr möglich, ohne dass sämtliche Mitreisenden vom Inhalt des Telefonates Kenntnis erlangen. Die an diesen Plätzen angebrachten Arbeits- oder Esstische sind ausgesprochen eng gehalten.

 

Auch auf die Möglichkeit einer Fahrradbeförderung wurde im Railjet nicht Bedacht genommen. Mit der Umstellung des jetzigen OEC 162/163 „Transalpin“ ab 14. Juni 2010 auf Railjet-Garnituren wird es im Fernverkehr Österreich – Schweiz und umgekehrt keine Fahrradbeförderung in den Reisezügen mehr geben. Gerade für ein Tourismusland wie Österreich stellt dies einen eklatanten Rückschritt in der Qualität des Eisenbahnverkehrs dar.

 

Durch den vermehrten Einsatz der Railjet-Züge wird das dem früheren Vorstands-Vorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, zugeschriebene Zitat Realität, dass Bahnfahrten über vier Stunden eine Tortur seien. Offensichtlich will die ÖBB PV AG ihre Kunden im Fernverkehr mit allen Mitteln zum Flugverkehr bringen (darauf weist ja auch der Name „Jet“ schon hin).

 

Text: Markus Rabanser